Führerschein der Klasse B ab 17 Jahren - Begleitetes Fahren


Am 1. Januar 2008 startete in Deutschland der Modellversuch begleitetes Fahren mit 17. Frühestens mit 16,5 Jahren kann mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten bei der Führerscheinstelle eine Ausnahmegenehmigung beantragt werden. Die Ausnahmegenehmigung wird in der Regel dann erteilt, wenn keine Punkte im Verkehrszentralregister vermerkt sind. Die Führerscheinausbildung erfolgt wie gewohnt in der Fahrschule. Die praktische Prüfung kann frühestens einen Monat vor dem erreichen des 17. Geburtstags abgelegt werden. Nach bestandener Prüfung erhält man frühestens am Tag des 17. Geburtstags die Prüfbescheinigung mit der Ausnahmegenehmigung. Die Prüfbescheinigung ist nur in Deutschland gültig und berechtigt zum begleiteten Fahren.

Wie der Name des Modellversuchs sagt, muss bei jeder Fahrt eine in der Prüfbescheinigung eingetragene Begleitpersonen mitfahren. Die Begleitperson muss mindestens 30 Jahre alt sein, und seit mindestens 5 Jahren im Besitz des Führerscheins Klasse B oder Klasse 3 sein. Die Begleitperson darf bei Erteilung der Prüfbescheinigung höchstens drei Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister haben. Der Fahrer darf keinen Alkohol trinken und für die Begleitperson gilt die 0,5-Promille-Grenze. Der Fahrer und die Begleitperson dürfen keine verbotene oder berauschende Mittel zu sich nehmen. Die Begleitperson soll den Fahrer lediglich beraten und darf nicht in die Bedienung des Fahrzeugs eingreifen. Die in der Führerscheinklasse B enthaltenen Führerscheinklassen M, S, L sind auch bei Erwerb der Prüfbescheinigung mit 17 Jahren enthalten. Die enthaltenen Führerscheinklassen M, S und L gelten ohne Einschränkungen.

Die Anträge die zum begleiteten fahren ab 17 berechtigen, finden sie auf den folgenden Links: